Neues Amt Altona

Die Genossenschaft Neues Amt Altona eG hat das ehemalige Finanzamt der Hansestadt Hamburg gekauft und sichert damit den Fortbestand der Kreativnutzung. Das genossenschaftliche Konzept umfasst zusätzlich die Erhaltung des Bestands und den Neubau in elementierter Holzbauweise für genossenschaftliches Coworking

1. Überdenkt Bedarfe

Genossenschaftliches Coworking erlaubt flexible Arbeitsplatzmodelle und kann damit unter Umständen Büroflächen einsparen, indem diese geteilt werden. 

 

2. Hinterfragt Abriss kritisch

Die Lebensdauer des alten Finanzamtes wird verlängert, indem der Bestand zum Teil weitergenutzt und durch einen Neubau ergänzt wird. Auf den Abriss des Gebäudes wird verzichtet

 

9. Übernehmt soziale Verantwortung

Mit der öffentlichen Nutzung des Erdgeschosses wird ein Treffpunkt im Quartier geschaffen. 

 

10. Übernehmt soziale Verantwortung

Mit den genossenschaftlichen Strukturen und über Beteiligungsprozesse in Form von Workshops und Online-Beteiligungen soll das Gebäude schon in der Planung nutzerzentriert und integrativ ausgerichtet werden.

Aktionsstart: 10.05.2023

Auf zu neuer Baukultur...

Aktionsart: Schnitzeljagd nach QR-Codes 

Aktionsdauer: ca. 30 Minuten 

Aktionsausrüstung: Smartphone 

Die Aktion: 

Im Umfeld des Bürohauses und dem Neuen Amt Altona findest du drei Sticker mit einem QR-Code und unserem Logo. Dahinter warten spannende Schätzfragen und weiteres auf dich.  

Also halte die Augen offen, finde die QR-Codes und scanne sie mit deinem Handy ein! 

Die Beantwortung der Fragen eines QR-Codes gelten jeweils als eine Einreichung für die Verlosung bei der Abschlussveranstaltung. 

Besonderheit: Die Mitmachaktion ist für die beiden Gebäude Bürohaus und Neues Amt Altona 

Infos

Baujahr:
???

Standort: 
Große Bergstraße 264-266, 22767 Hamburg 

Nutzung: 
Genossenschaftliches Coworking, Kreativstandort, öffentliche Veranstaltungsfläche 

Architekturbüro: 
Common Agency  

Tragwerk:
Bestand: Stahlbeton 
Neubau: Holzmodulbau 

Das ehemalige Finanzamt der Hansestadt Hamburg in Altona wurde bis zum Jahr 2007 von der Stadt genutzt. Danach wurde das Gebäude von Kreativschaffenden als Zwischennutzung übernommen. Im Jahr 2018 wurde das Gebäude im Rahmen eines Konzeptverfahrens zum Verkauf ausgeschrieben, wobei als Bedingung für die Anhandgabe die Fortführung der Nutzung durch die Kreativschaffenden für mindestens 10 Jahre vorausgesetzt wurde.  

Die Genossenschaft Neues Amt Altona eG erhielt den Zuschlag für den Kauf des Gebäudes und sicherte den Fortbestand der Mietverträge der Kreativschaffenden für insgesamt 20 Jahre. Damit geht die Genossenschaft über die Forderungen der Konzeptvergabe hinaus und verdeutlicht ihr Ziel „die Stärken des Ortes auszubauen“ [1]. Das genossenschaftliche Konzept sieht sowohl die Erhaltung des Bestands als auch die Nutzung des Neubaupotenzials vor, wobei der Neubau in elementierter Holzbauweise errichtet und auf 1.600 m² genossenschaftliches Coworking beheimaten wird. [1] 

Das Konzept der Genossenschaft legt großen Wert auf die Nachhaltigkeit des Umbaus und der Nutzung. Neben den gemeinschaftlichen und sozialen Aspekten der Kreativnutzung und des öffentlichen Erdgeschosses werden auch die Grundriss-Flexibilität, die ökologische Nachhaltigkeit der verwendeten Baustoffe sowie die Ästhetik als Anreiz für die dauerhafte Nutzung des Gebäudes berücksichtigt. [1] 

Das Erdgeschoss bleibt der Öffentlichkeit durch Veranstaltungen wie z. B. Konzerte oder Flohmärkte zugänglich und soll einen „Treffpunkt für die Hamburger Stadtgesellschaft“ darstellen [1]. Die Große Bergstraße zeichnet sich abseits neues Neuen Amts vor Allem durch Einzelhandelsstandorte aus und bildet eine typische Fußgängerzone ab. Inmitten dieses Konzepts vergangener Tage bietet das Neue Amt Altona neue Ideen für die Gebäudenutzung in ebendiesen Gebieten.

Im Hamburger Stadtteil Altona entsteht an prominenter Stelle ein neuer Coworking-Space. Das Besondere daran: Er wird denen gehören, die dort arbeiten. Zeit Online [2] 

 

„Derartige Treffpunkte und Zentren in der Stadt sind sehr wichtig. In der Vergangenheit hat Hamburg allerdings viel zu viele Grundstücke einfach verkauft, ohne weiter darüber nachzudenken.“ Andreas Dressel (SPD), in der MOPO [3] 

Deine Einreichung

Hier kanst du deine Eindrücke vom Ort, der Aktion und unseren Inhalten mit uns teilen. Mache bspw. gerne Fotos vor Ort von Dingen die die dich bewegen. Wir sammeln alle Einreichungen und werden diese zum Ende des Hamburger Architektursommers in der qvartr Gallery in Altona als Abschlussveranstaltung des Projektes 'Baut keinen Scheiß' am Wochenende 28.07.-30.07.2023 ausstellen. Für deine Einreichungen kannst du dir am Ausstellungswochende eine Überraschung abholen! Stay tuned
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